Großauftrag mit DZ-4 verhandelt.

Großauftrag mit DZ-4 verhandelt.

von Götz Bökler

Aufträge am laufenden Band

Die Priogo AG aus Zülpich in NRW hat einen Großauftrag mit DZ-4 verhandelt. Innerhalb des laufenden Jahres werden 100 Solaranlagen bestellt, geliefert und installiert. Wie der Handwerksbetrieb von diesem Vertriebsmodell profitiert, erläutert David Muggli.

Wie kam der Kontakt zustande?

David Muggli: Wir haben uns vor Jahren auf dem Forum Solarpraxis kennengelernt Allerdings schlief der erste Kontakt wieder ein, weil DZ-4 damals nicht ausreichend kapitalisiert war. Im vergangenen Dezember trat das Unternehmen an uns heran, um die Kooperation mit Leben zu erfüllen. DZ-4 bot uns einen sogenannten Torpedo­Vertrag an, damit wir in unserer Region 100 Anlagen liefern und bauen. Im Januar wurden bereits die ersten vier Anlagen bestellt und geliefert.

Welche Anforderungen stellt DZ-4 an Sie als Vertragspartner?

David Muggli: Um solche Prozesse zu managen, muss man einen gut gehenden Installationsbetrieb haben. Eine kleine Werkstatt mit einem oder zwei Mitarbeitern kann das nicht stemmen. Denn wir haben uns verpflichtet, die Anfragen von DZ-4 und ihren Kunden innerhalb von zwei Tagen mit einem konkreten Angebot zu beantworten. Allerdings brauchen wir uns nicht um den Vertrieb zu kümmern. Zudem stellt DZ-4 sehr hohe Anforderungen an die Dokumentation der Anla­ge, der Inbetriebnahme und der Wartung. Aber dafür haben wir ohnehin schon sehr hohe Stan­dards eingeführt, für unsere eigene Anlagenverwaltung. Also ist das Risiko für uns sehr gering.

Welche Anforderungen erfüllt DZ-4, damit die Zusammenarbeit auch für Sie interessant ist?

David Muggli: Wir haben uns auf vernünftige Zahlungsziele geeinigt. Wir stellen 20 Prozent in Rechnung, wenn der Auftrag von DZ-4 erteilt wird. Weitere 60 Prozent berechnen wir, wenn die Ware auf der Baustelle ankommt. Die restlichen 20 Prozent wer­den nach der Inbetriebnahme der Anlage fällig. Das ist fair und üblich, zumal wir die Installation und die Wartung selbst ausführen.

Wie groß sind die Anlagen? 

David Muggli: Zwischen vier und zehn Kilowatt. Das hängt vom Dach und vom Kunden ab, den DZ-4 für uns er­schließt. Insofern sind es keine Standardanlagen, sondern wir kalkulieren jede Anlage einzeln.

Welche Komponenten werden verbaut?

David Muggli: DZ-4 hat eine Warenliste, die sehr gut mit un­seren bevorzugten Marken übereinstimmt. Bei den Modulen sind das Solarworld, Ben-Q. LG, He­ckert, Solarwatt und Panasonic. Die Wechselrich­ter bestellen wir bei Kostal, SMA oder Solaredge. Die Montagesysteme kommen von Schletter, Würth oder D-Flex. Das sind alles ordentliche Marken, auf die wir uns ver1assen können. Inner­halb dieser Vorgaben sind wir frei, bestimmten Produkten den Vorzug zu geben.

Werden auch Solarbatterien angeboten?

David Muggli: Ja. Die Lieferantenliste hat DZ-4 auf SMA, Sonnen und E3/DC beschränkt. Insbesondere mit den Hauskraftwerken von E3/DC haben wir bereits sehr gute Erfahrungen gemacht. 

Wie lange läuft der Torpedo-Vertrag?

David Muggli: Alle Anlagen sollen 2017 gebaut werden.

 

Das Gespräch führte Heiko Schwarzburger.

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