Projektnews: Solaranlage bei Emmaus in Köln eingeweiht

Projektnews: Solaranlage bei Emmaus in Köln eingeweiht

von Götz Bökler

 

Gestern gab es bei uns Grund zu feiern: Die Emmaus-Gemeinschaft in Köln hat ihre neue Solaranlage von PRIOGO eingeweiht. Module, Speicher und Ladesäulen für Elektroautos haben wir in den letzten Monaten installiert. Die Anlage ist bereits ans Netz geschlossen und konnte diesen Sommer schon fleißig Strom produzieren. Gestern hat die offizielle Einweihung im Zuge des 60-jährigen Jubiläums des Hauses stattgefunden. Emmaus ist eine Lebens- und Arbeitsgemeinschaft, die Menschen in Not Hilfe zur Selbsthilfe bietet. Die Gemeinschaft ist eigenständig und finanziert sich durch den Verkauf von Möbeln und Haushaltswaren im angeschlossenen Secondhandshop.

 

 

Die 99 Kilowattpeak-Solaranlage auf dem Dach des Stammhauses in Köln wird im Jahr über 86.000 Kilowattstunden Strom erzeugen. Dazu haben wir einen Stromspeicher installiert, in den der Strom fließt, wenn er nicht sofort im Haus verbraucht wird. Insgesamt kann Emmaus sich zu bemerkenswerten 75 Prozent autark versorgen. Das bedeutet nicht nur eine ordentliche Einsparung bei den Stromkosten, sondern auch eine tolle Leistung in Sachen Umweltschutz: Jedes Jahr spart die Gemeinschaft über 51.000 Kilogramm CO2 ein. Für den überschüssigen Strom, der ins Netz fließt, wird eine Einspeisevergütung gezahlt. Wir gratulieren Emmaus zu dem tollen Projekt und wünschen allzeit gute Erträge!

 

 

Zur Feier des Jubiläums waren auch der Bezirksbürgermeister von Nippes Herr Bernd Schößler und Herr Wilhelm Schröder von der EnergieAgentur.NRW vor Ort - und sichtlich beeindruckt über den hohen Stromertrag, den die Solaranlage liefert. Die aktuelle Leistung lässt sich jederzeit an einem extra installieren Display ablesen. PRIOGO ist zur Einweihung klimaneutral mit dem firmeneigenen StreetScooter angereist, den wir vor Ort für Probefahrten zur Verfügung gestellt haben. Unser Kollege Rick Vinke war live dabei: „Das Interesse am Thema Photovoltaik und Elektromobilität war riesig. Die Gäste haben die Chance genutzt, einmal mit einem Elektroauto zu fahren. Auch wenn es manchmal erst Berührungsängste gab, waren danach alle begeistert, wie bequem und leise man sich mit einem E-Mobil fortbewegen kann.“ Die Emmaus-Gemeinschaft plant, in Zukunft selbst ein Elektroauto anzuschaffen. Die nötigen Ladesäulen gibt es ja schon.

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